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Altersgerecht und barrierefrei umbauen: die wichtigsten Maßnahmen fürs Bad und die ganze Wohnung, bis zu 4.180 € Zuschuss der Pflegekasse und KfW-Förderung – so geht's.
Länger sicher zu Hause leben – mit den richtigen Maßnahmen und staatlicher Förderung.
Altersgerecht umbauen bedeutet, länger selbstbestimmt und sicher in den eigenen vier Wänden zu leben – und steigert nebenbei den Wert der Immobilie. Das Beste: Viele Maßnahmen werden großzügig gefördert. Ich zeige dir, wo du ansetzt und wie du dir bis zu 4.180 € Zuschuss der Pflegekasse sicherst.
Die meisten Unfälle im Haushalt passieren im Bad. Deshalb steht es beim altersgerechten Umbau an erster Stelle. Eine bodengleiche, rutschfeste Dusche statt einer Wanne, stabile Haltegriffe an Dusche und WC, ein Duschklappsitz und eine erhöhte Toilette machen den größten Unterschied.
Auch Kleinigkeiten helfen: rutschfeste Matten, gute Beleuchtung und Armaturen, die sich leicht bedienen lassen. Vieles davon lässt sich ohne große Baustelle nachrüsten.

Über das Bad hinaus lohnt der Blick auf Stolperfallen: Türschwellen mit kleinen Rampen überbrücken, lose Teppiche entfernen, Treppen mit einem zweiten Handlauf ausstatten und für helles, blendfreies Licht sorgen – idealerweise mit Bewegungsmeldern für den Weg zum Bad in der Nacht.
Breitere Durchgänge, gut erreichbare Schalter und ein Hausnotrufsystem erhöhen die Sicherheit zusätzlich. So bleibt die Wohnung auch im Alter komfortabel und gefahrlos nutzbar.
Diese Hilfsmittel machen Wohnung und Bad sicherer – vieles davon ist bezuschussbar (Produktfotos folgen).
Bad
Dusche
Schwellen
WC
Sicherheit
Boden
Licht
Wanne
Hier liegt bares Geld: Die Pflegekasse zahlt für sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen einen Zuschuss von bis zu 4.180 € je Maßnahme – und das bereits ab Pflegegrad 1. Wohnen mehrere Anspruchsberechtigte zusammen, sind bis zu vier Zuschüsse und damit bis zu 16.720 € möglich.
Zusätzlich fördert die KfW altersgerechtes Umbauen mit einem zinsgünstigen Kredit (Programm 159) – auch ohne Pflegegrad. Beides lässt sich oft kombinieren.

Der teuerste Fehler ist, ohne Antrag loszulegen und den Zuschuss zu verschenken. Ebenso häufig: nur ans Bad denken und die Stolperfallen im Rest der Wohnung übersehen. Plane das Ganze in Ruhe, hol dir bei Bedarf eine Wohnberatung dazu und setze zuerst dort an, wo die Sturzgefahr am größten ist.
Bis zu 4.180 Euro je Maßnahme, bereits ab Pflegegrad 1. Wohnen mehrere Anspruchsberechtigte zusammen, sind bis zu viermal 4.180 Euro, also bis zu 16.720 Euro, möglich.
Ja, unbedingt. Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten bei der Pflegekasse gestellt und genehmigt werden. Wer vorher startet, riskiert die Ablehnung.
Das Bad. Eine bodengleiche, rutschfeste Dusche, Haltegriffe und eine erhöhte Toilette senken die Sturzgefahr am wirksamsten, denn dort passieren die meisten Unfälle.
Ja. Die KfW fördert altersgerechtes Umbauen mit einem zinsgünstigen Kredit (Programm 159) unabhängig vom Pflegegrad. Er lässt sich oft mit dem Pflegekassen-Zuschuss kombinieren.
Einfache Haltegriffe, Anti-Rutsch-Matten und Bewegungslichter ja. Bei tragenden Griffen, bodengleicher Dusche und Elektrik sind Fachbetriebe sinnvoll und für Förderungen oft nötig.
Ja. Durch die alternde Gesellschaft steigt die Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum, was den Wert und die Vermietbarkeit der Immobilie erhöht.
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