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Erbsen und Bohnen anbauen: Aussaat und Standort, Rankhilfen, Gießen und Ernten. Dankbare Hülsenfrüchte, die nebenbei den Boden verbessern – Schritt für Schritt.
Dankbar, ertragreich und gut für den Boden – so gelingen Hülsenfrüchte.
Erbsen und Bohnen anbauen lohnt sich doppelt: Die süßen Hülsen schmecken frisch vom Beet unvergleichlich, und die Pflanzen reichern den Boden ganz nebenbei mit Stickstoff an. Ob niedrige Buschbohnen oder hohe Stangenbohnen und Zuckererbsen – der Anbau ist einfach. So geht es.
Erbsen sind Frühstarter: Sie mögen es kühl und werden schon ab März direkt ins Beet gesät. Bohnen dagegen sind frostempfindlich und kommen erst ab Mitte Mai in die warme Erde. Beide werden direkt gesät, ein Vorziehen lohnt selten.
Wähle einen sonnigen Platz mit lockerem Boden. Bohnen und Erbsen brauchen keinen stark gedüngten Boden – als Selbstversorger holen sie sich ihren Stickstoff aus der Luft.
Buschbohnen bleiben niedrig und kommen ohne Stütze aus. Stangenbohnen und Zuckererbsen dagegen klettern hoch hinaus und brauchen eine stabile Rankhilfe – ein Stangengerüst, ein Netz oder ein Rankgitter. Je früher du sie anbietest, desto besser.
Gieße gleichmäßig, vor allem zur Blüte und während der Hülsenbildung. Eine Mulchschicht hält die Feuchtigkeit und spart Wasser.

Von Saatgut bis Rankhilfe – damit klettern deine Bohnen und Erbsen in die Höhe.
Kletterer
Kompakt
Süß
Halt
Netz
Aussaat
Gießen
Ernte
Zuckererbsen erntest du jung, wenn die Hülsen noch flach und zart sind – dann isst du sie mitsamt Schote. Palerbsen lässt du etwas praller werden. Bohnen erntest du, sobald die Hülsen knackig sind und sich leicht brechen lassen.
Wichtig: regelmäßig ernten. Je öfter du pflückst, desto mehr Hülsen bildet die Pflanze nach. Reife, harte Hülsen bremsen dagegen die Nachbildung.

Bohnen zu früh in kalte Erde gesät, Kletterer ohne Rankhilfe, zu wenig zur Blüte gegossen oder zu selten geerntet – das schmälert den Ertrag. Ein wichtiger Hinweis: Rohe grüne Bohnen sind giftig und müssen vor dem Verzehr gekocht werden. Gekocht sind sie ein Genuss.
Erbsen mögen es kühl und werden schon ab März gesät. Bohnen sind frostempfindlich und kommen erst ab Mitte Mai in die warme Erde.
Nein. Buschbohnen bleiben niedrig und kommen ohne Stütze aus. Stangenbohnen und Zuckererbsen dagegen klettern hoch und brauchen ein stabiles Gerüst oder Netz.
Sie leben mit Bakterien zusammen, die Stickstoff aus der Luft binden und im Boden anreichern. Nachfolgende Kulturen profitieren von diesem natürlichen Dünger.
Jung, wenn die Hülsen noch flach und zart sind. Dann isst du die ganze Schote. Regelmäßiges Ernten regt die Pflanze zu neuen Hülsen an.
Nein. Rohe grüne Bohnen enthalten einen giftigen Stoff und müssen vor dem Verzehr gekocht werden. Gekocht sind sie unbedenklich und schmackhaft.
Ja. Buschbohnen und sogar Stangenbohnen mit Rankhilfe gedeihen im großen Kübel gut, wenn der Standort sonnig ist und du regelmäßig gießt.
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