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Kompost selbst anlegen: der richtige Standort, was rein darf und was nicht, die perfekte Schichtung und wie aus Abfällen in wenigen Monaten wertvolle Humuserde wird.
Aus Abfall wird schwarzes Gold – so gelingt der Kompost ganz ohne Gestank.
Ein Kompost ist das Herz eines gesunden Gartens: Aus Küchenresten und Gartenabfällen entsteht kostenlos die beste Erde, die du bekommen kannst. Nebenbei sparst du dir die Biotonne und tust dem Boden etwas Gutes. Ich zeige dir, wie du richtig kompostierst – ganz ohne Gestank und Ungeziefer.
Kompost ist gratis Dünger und Bodenverbesserer in einem. Die fertige Humuserde speichert Wasser, lockert schweren Boden und liefert Pflanzen genau die Nährstoffe, die sie brauchen. Gekaufte Erde und Dünger kannst du dir damit weitgehend sparen.
Gleichzeitig wandert rund ein Drittel des Hausmülls gar nicht erst in die Tonne, sondern zurück in den Kreislauf. Gut für den Garten und für die Umwelt.
Stell den Kompost an einen halbschattigen, geschützten Platz mit direktem Erdkontakt – so können Regenwürmer und Bodenlebewesen einwandern. Pralle Sonne trocknet ihn aus, tiefer Schatten hält ihn zu kalt.
Beim Behälter hast du die Wahl: Ein offener Holzkomposter oder ein Stecksystem ist günstig und luftig. Ein geschlossener Thermokomposter arbeitet schneller und hält Wärme besser – ideal für kleine Gärten.

Vom schnellen Thermokomposter bis zur Wurmkiste für die Wohnung – so wird Kompostieren einfach.
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Entscheidend ist die Mischung aus Grünem (feucht, stickstoffreich) und Braunem (trocken, kohlenstoffreich). Grün sind Rasenschnitt, Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz. Braun sind Laub, Zweige, Karton und Stroh. Etwa halb und halb funktioniert am besten.
Schichte Grün und Braun abwechselnd, halte das Ganze feucht wie ein ausgedrückter Schwamm und sorge für Luft. Zu nass fault, zu trocken passiert nichts. Wer den Haufen nach einigen Wochen einmal umsetzt, beschleunigt die Verrottung deutlich.
Unter guten Bedingungen ist reifer Kompost in einem halben bis ganzen Jahr fertig – erkennbar an der dunklen, krümeligen Struktur und dem angenehmen Waldbodengeruch.

Riecht der Kompost faulig, ist er meist zu nass und zu dicht – dann mischst du trockenes Braunmaterial unter und setzt ihn um. Passiert gar nichts, fehlt oft Feuchtigkeit oder Grünmaterial. Locken sich Tiere an, liegen meist gekochte Reste oder Fleisch darin, die dort nicht hingehören.
An einen halbschattigen, windgeschützten Platz mit direktem Erdkontakt. So wandern Bodenlebewesen ein, und der Kompost trocknet weder aus noch bleibt er zu kalt.
Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz, Rasenschnitt, Laub, Zweige und unbedrucktes Papier. Wichtig ist die Mischung aus feuchtem Grün und trockenem Braunmaterial.
Gekochte Speisen, Fleisch, Fisch, Knochen und Käse locken Ratten an. Auch kranke Pflanzen und Unkraut mit Samen sollten nicht hinein.
Unter guten Bedingungen etwa ein halbes bis ganzes Jahr. Regelmäßiges Umsetzen und die richtige Feuchte beschleunigen den Prozess deutlich.
Fauliger Geruch bedeutet meist zu nass und zu wenig Luft. Trockenes Braunmaterial untermischen und den Haufen umsetzen – dann verschwindet der Geruch.
Ja. Mit einer Wurmkiste oder einem Bokashi-Eimer kannst du auch auf dem Balkon oder in der Küche kompostieren – geruchsarm und platzsparend.
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