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Zwiebeln und Knoblauch anbauen: Steckzwiebeln und Zehen richtig setzen, Standort und Pflege, Ernte und Lagerung – robustes Gemüse für Einsteiger.
Einmal gesteckt, kaum Arbeit – und monatelang haltbar.
Zwiebeln und Knoblauch anbauen ist ideal für alle, die wenig Zeit haben: Einmal gesteckt, brauchen sie kaum Pflege und lassen sich nach der Ernte monatelang lagern. Als Küchenbasis dürfen sie in keinem Garten fehlen. So setzt, pflegst und erntest du sie richtig.
Zwiebeln ziehst du am bequemsten aus Steckzwiebeln: Du steckst sie ab März so in die Erde, dass die Spitze knapp herausschaut. Knoblauch pflanzt du als einzelne Zehen, am besten im Herbst von Oktober bis November – so bildet er über den Winter kräftige Wurzeln und im Sommer große Knollen.
Beide lieben einen sonnigen Platz und lockeren, nicht zu nassen Boden. Staunässe lässt die Knollen faulen, deshalb ist Durchlässigkeit wichtiger als reicher Boden.
Viel zu tun gibt es nicht: gelegentlich hacken, das Beet unkrautfrei halten und bei längerer Trockenheit mäßig gießen. Zu viel Wasser und Stickstoff schaden eher, als dass sie nützen.
Ein Tipp aus der Praxis: Setze Zwiebelgewächse nicht mehrere Jahre hintereinander an dieselbe Stelle und meide Beete, auf denen zuvor andere Zwiebelarten standen. Diese Fruchtfolge beugt Krankheiten vor.

Von Steckzwiebeln bis Lagernetz – damit gelingt der pflegeleichte Anbau von der Saat bis zum Vorrat.
Einfach
Würzig
Aussaat
Werkzeug
Ernte
Boden
Lagern
Nahrung
Reif sind Zwiebeln und Knoblauch, wenn das Laub gelb wird und umknickt. Ernte an einem trockenen Tag und lass die Knollen einige Tage an einem luftigen, schattigen Ort nachtrocknen – das ist entscheidend für die Haltbarkeit.
Anschließend lagerst du sie kühl, trocken und luftig, etwa in einem Netz oder als geflochtener Zopf. So bleiben sie viele Monate frisch.

Zu nass gehalten, zu tief gesteckt, nicht ausreichend getrocknet oder Jahr für Jahr ins selbe Beet gesetzt – daran scheitert die Lagerung. Achte auf durchlässigen Boden, gutes Nachtrocknen und eine sinnvolle Fruchtfolge, dann hast du lange Freude an deinem Vorrat.
Steckzwiebeln kommen ab März in die Erde. Knoblauch setzt du am besten im Herbst von Oktober bis November, damit er über den Winter kräftige Wurzeln bildet.
So, dass die Spitze knapp aus der Erde herausschaut. Zu tief gesteckt faulen sie leichter und treiben schlechter aus.
Wenn das Laub gelb wird und umknickt. Dann an einem trockenen Tag ernten und einige Tage luftig nachtrocknen lassen.
Kühl, trocken und luftig, etwa in einem Netz oder als geflochtener Zopf. Gut nachgetrocknet halten Zwiebeln und Knoblauch viele Monate.
Nein, sie sind sehr pflegeleicht. Gelegentlich hacken, das Beet unkrautfrei halten und nur bei längerer Trockenheit mäßig gießen genügt.
Meist durch zu nassen Boden oder Staunässe. Ein durchlässiger, eher trockener Standort und maßvolles Gießen beugen Fäulnis zuverlässig vor.
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