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Kartoffeln anbauen Schritt für Schritt: vorkeimen, setzen, anhäufeln und ernten. Auch im Sack auf dem Balkon – plus die wichtigsten Tipps für eine gute Ernte.
Dankbar, ertragreich und selbst im Sack möglich – so baust du eigene Kartoffeln an.
KI-generiert
Kartoffeln anbauen ist erstaunlich einfach und macht großen Spaß – vor allem, wenn du beim Ernten die Knollen aus der Erde holst. Ob im Beet oder platzsparend im Pflanzsack auf dem Balkon: Aus wenigen Saatkartoffeln wird eine erstaunliche Menge. So gelingt es.
Einen echten Vorsprung bekommst du durchs Vorkeimen: Leg die Saatkartoffeln ab März hell und kühl aus, dann bilden sie kräftige, kurze Keime. Gesetzt werden sie ab April, etwa 10 cm tief und mit 30 bis 40 cm Abstand.
Kartoffeln mögen einen sonnigen Platz und lockeren, nicht zu nassen Boden. Schwere Böden lockerst du vorher gut auf – dann haben die Knollen Platz, sich zu entwickeln.
Sobald das Kraut rund 20 cm hoch ist, häufelst du Erde um die Pflanzen an – und wiederholst das später noch einmal. Das Anhäufeln sorgt für mehr Knollen und verhindert, dass sie ans Licht kommen und grün werden. Grüne Stellen sind giftig und gehören weggeschnitten.
Gieße gleichmäßig, besonders zur Blütezeit, denn dann bilden sich die Knollen. Eine Mulchschicht hält den Boden feucht und unterdrückt Unkraut.

Vom Saatgut bis zum Pflanzsack – damit gelingt der Kartoffelanbau im Beet und auf dem Balkon.
Basis
Balkon
Ernte
Praktisch
Nahrung
Frostschutz
Lagern
Boden
Frühkartoffeln kannst du ernten, sobald die Pflanzen verblüht sind – sie schmecken herrlich zart. Lagerkartoffeln lässt du länger stehen: Erst wenn das Kraut welk und braun ist, sind die Schalen fest genug zum Einlagern.
Grabe an einem trockenen Tag mit der Grabgabel vorsichtig, um die Knollen nicht zu verletzen. Zum Lagern kommen nur unbeschädigte, abgetrocknete Kartoffeln an einen dunklen, kühlen Ort.

Zu früh gesetzt und erfroren, nicht angehäufelt, zu wenig gegossen zur Blüte oder grüne Knollen gegessen – das sind die typischen Stolpersteine. Und ein wichtiger Hinweis: Verwende echte Saatkartoffeln statt Speisekartoffeln aus dem Supermarkt, denn diese sind oft keimgehemmt und können Krankheiten übertragen.
In der Regel ab April, sobald kein starker Frost mehr droht. Vorgekeimte Kartoffeln kommen schneller aus der Erde und liefern eine frühere Ernte.
Vorgekeimte Saatkartoffeln haben einen Wachstumsvorsprung, treiben zügiger aus und bringen oft eine höhere und frühere Ernte.
Das Anhäufen von Erde um die Pflanzen. Es fördert die Knollenbildung und verhindert, dass Kartoffeln ans Licht kommen und giftige grüne Stellen bilden.
Ja, sehr gut im Pflanzsack oder großen Kübel. Wichtig sind ein sonniger Platz, regelmäßiges Gießen und genug Erde zum Anhäufeln.
Frühkartoffeln nach der Blüte, Lagerkartoffeln erst wenn das Kraut welk und braun ist. Dann sind die Schalen fest genug zum Einlagern.
Besser nicht. Sie sind oft keimgehemmt und können Krankheiten übertragen. Verwende zertifizierte Saatkartoffeln für ein gesundes, ertragreiches Ergebnis.
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