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Tomaten anbauen leicht gemacht: Anzucht, der richtige Standort, Gießen und Düngen, Ausgeizen und die häufigsten Fehler – so gelingt eine reiche Ernte.
Sonnenhungrig, dankbar, unschlagbar aromatisch – so ziehst du deine eigenen Tomaten.
KI-generiert
Tomaten anbauen ist der Klassiker im Gemüsegarten – und selbst geerntet schmecken sie unvergleichlich. Ob im Beet, im Kübel oder auf dem Balkon: Mit dem richtigen Standort, etwas Pflege und ein paar Handgriffen beim Ausgeizen holst du eine reiche Ernte. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie es klappt.
Tomaten brauchen eine lange Saison. Deshalb ziehst du sie am besten ab Februar bis März drinnen auf der hellen Fensterbank vor. In Anzuchterde gesät und warm gestellt, keimen sie in ein bis zwei Wochen.
Sobald die ersten echten Blätter da sind, pikierst du die Sämlinge in einzelne Töpfe. Vor dem Auspflanzen ins Freie werden die Jungpflanzen langsam abgehärtet – erst stundenweise, dann ganztags nach draußen.

Ins Freie dürfen Tomaten erst nach den Eisheiligen Mitte Mai. Wähle den sonnigsten, warmen Platz, den du hast – ideal mit einem Dach gegen Regen, denn nasse Blätter fördern die gefürchtete Kraut- und Braunfäule. Pflanze tief, so bilden sich zusätzliche Wurzeln am Stängel.
Halte großzügigen Abstand von 50 bis 60 cm, damit die Luft gut zirkuliert. Jede Pflanze bekommt sofort eine stabile Stütze, an der du sie später anbindest.
Von der Anzucht bis zur Stütze – mit dieser Ausstattung gelingen kräftige Pflanzen und volle Rispen.
Vielfalt
Anzucht
Halt
Schutz
Nahrung
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Ernte
Schädlinge
Tomaten sind Starkzehrer und durstig. Gieße gleichmäßig und immer direkt an die Wurzel, nie über die Blätter. Ein Gießrand oder Tonkegel hilft, das Wasser dorthin zu bringen, wo es hin soll. Alle ein bis zwei Wochen freut sich die Pflanze über organischen Tomatendünger.
Wichtig bei Stabtomaten: das Ausgeizen. Die kleinen Triebe in den Blattachseln brichst du regelmäßig aus, damit die Kraft in die Früchte statt ins Blattwerk geht.

Zu früh ausgepflanzt, über die Blätter gegossen, zu eng gesetzt oder nie ausgegeizt – das rächt sich schnell. Auch Blütenendfäule ist häufig: Sie entsteht durch Kalkmangel und ungleichmäßiges Gießen. Wer regelmäßig und gleichmäßig wässert und auf einen Regenschutz achtet, hat die meisten Probleme schon im Griff.
Am besten ab Februar bis März auf der warmen Fensterbank. So haben die Pflanzen genug Vorsprung, um nach den Eisheiligen kräftig ins Freiland zu starten.
Erst nach den Eisheiligen Mitte Mai, wenn keine Nachtfröste mehr drohen. Vorher die Jungpflanzen einige Tage schrittweise abhärten.
Gleichmäßig und durchdringend, in Hitzephasen täglich. Immer direkt an die Wurzel und nie über die Blätter, um Pilzkrankheiten zu vermeiden.
Das Entfernen der kleinen Seitentriebe in den Blattachseln bei Stabtomaten. So steckt die Pflanze ihre Kraft in die Früchte statt in unnötiges Blattwerk.
Das ist Blütenendfäule, meist durch Kalkmangel und ungleichmäßiges Gießen. Regelmäßig wässern und auf eine gute Kalkversorgung des Bodens achten.
Ja, sehr gut. Buschtomaten und Balkonsorten gedeihen im Kübel prächtig, wenn der Standort sonnig ist und du regelmäßig gießt und düngst.
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